Das neue Bild & FillmAbenteuer von Helmut Pichler

Veranstaltung
Datum: 19. März 2019 19:30

Veranstaltungsort: Wirtshaus zur Bumsn

Abenteuerbericht

Drei Mal bereiste Helmut Pichler 2017 und 2018 die zentralasiatischen Länder Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan. Entlang der Seidenstraße sammelte der Gosauer vielfältige Eindrücke und Erfahrungen: grandiose Landschaften, einsame Dörfer, pulsierende Städte, faszinierende Kulturstätten, regionale Traditionen aber auch Umweltsünden und Spätfolgen des Kalten Krieges. In seinem neuen Bild & FilmAbenteuer eröffnet er spannende Einblicke in drei geheimnisvolle Länder – gewohnt kurzweilig erzählt, begleitet von starken Bildern und spektakulären Filmszenen.

Die beiden Gesichter des Aralsees

„Der Aralsee war einmal der viertgrößte Binnensee der Welt. Seit 1960 trocknet er stark aus, um die Jahrtausendwende zerfiel er dann in mehrere Teile. Ich wollte mir selbst ein Bild von dieser riesigen, durch den Menschen verursachten Umweltkatastrophe machen“, erzählt Helmut Pichler und fasst zusammen: „Auf der usbekischen Seeseite ist die Situation dramatisch: kein Zufluss und Wasser mit einem Salzgehalt wie das Tote Meer. Hier stirbt der Aralsee. Positiv überrascht war ich hingegen auf der kasachischen Seite. Dort wurde im Aralsee mit Hilfe eines neuen Staudammes erfolgreich neuer Lebensraum für Fische geschaffen.

Semei (Semipalatinsk) – die vergessene Todeszone
Einige Tage lang wagte sich der Gosauer inmitten der kasachischen Steppe in eine beklemmende, düstere Welt. Er erkundete das ehemalige Atomwaffentestgebiet Semipalatinsk. Zwischen 1949 und 1989 führte die Sowjetunion dort insgesamt 496 nukleare Bombentests durch. Schätzungen gehen davon aus, dass rund 1,5 Millionen Menschen gesundheitliche Schäden durch Radioaktivität erlitten. Noch heute ist die Strahlung um ein Vielfaches höher als der empfohlene Maximalwert. Helmut Pichler war daher mit einem Schutzanzug unterwegs um riesige Krater und Reste von militärischen Einrichtungen zu fotografieren.

Winterzauber mit Adlerjägern und Eisfischern
Als herausragenden Glanzpunkt auf der Seidenstraße bezeichnet der Gosauer die Stadt Samarkand, einen einzigartigen Schnittpunkt der Weltkulturen. Besonders fasziniert war er von den Schönheiten, die Kasachstan und Kirgistan im Winter zu bieten haben. Am Aralsee war er bei minus 35 Grad mit Eisfischern unterwegs. In den Bergen Kirgistans begleitete er einen einheimischen Adlerjäger auf der Beizjagd. Auch die Skier schnallte Helmut Pichler in Zentralasien an und testete die beiden kleinen Skigebiete Shymbulak und Karakol.

 

 

Alle Daten


  • 19. März 2019 19:30

Wirtshaus zur Bums´n

Denisgasse 8 | A-4780 Schärding +43-7712-3061wirtshaus@bumsn.at
Öffnungszeiten: Täglich ab 8.00 - 24.00 | Sonn- und Feiertag Ruhetag
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